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LOCATION

Mittwoch, 22 November 2017

ISO 9001 ERFOLGREICH ZERTIFIZIERT


Nach intensiver Vorbereitung wurde Schofer Germany
im Dezember nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

Damit soll die Kundenzufriedenheit nachhaltig und dauerhaft verbessert sowie die Qualität der Prozesse und Produkte kontinuierlich gesichert und optimiert werden.
In unserem Kundenbereich steht das ISO-Zertifikat für Sie zum Download bereit.

 

 

 

 

 

   

EIN VERANTWORTUNGSVOLLER ANSATZ FÜR DIE ZUKUNFT

 „Als zertifiziertes Mitglied verpflichten wir uns dazu, das Unternehmen verantwortungsvoll zu führen und uns an hohe moralische und ethische Werte zu halten. Hierzu gehört auch eine soziale und umweltfreundliche Ausrichtung und die Einhaltung all dieser Werte in der gesamten Herstellungskette", sagt Mathias Kohlhammer Geschäftsführer und Gesellschafter von Schofer Germany. 

  

Stetige Optimierung: 2017 wurde das komplette Firmengebäude umfassend modernisiert. Ein optimiertes Arbeitsumfeld verbessert die Qualität der Produkte - so wurde in der gesamten Produktion beispielsweise auf LED Beleuchtung umgestellt. Dies führt zu Tageslichtqualität an jedem Arbeitsplatz bei gleichzeitiger nahezu Halbierung des Stromverbrauchs. 

Bereits im Einsatz ist eine neue Kreislaufkühlanlage; durch diese Investition wird die Umwelt geschont, da zur Kühlung der Löt- und Glühöfen kaum noch Frischwasser benötigt wird. Durch die gleichmäßige Kühlung der Öfen sind gleichbleibende Temperaturen gewährleistet und die Prozesssicherheit somit erhöht.

Qualität mit Zertifikat


In unserem Kundenbereich
steht für Sie unser RJC Zertifikat zum Download bereit.

 

 
 
 

 

 

 

 

 

  

ZULASSUNG ALS DHBW-Partner

Schofer erhielt im April die Zulassung als Dualer Partner im Studiengang BWL-Mittelständische Wirtschaft an der DHBW Villingen-Schwenningen. Die optimale Verknüpfung von Theorie und Praxis ermöglicht eine zielgerechte Ausbildung ganz auf den Bedarf des Unternehmens abgestimmt. 

 

Partnerschaft für
hochqualifizierte Nachwuchskräfte

In unserem Kundenbereich
steht die DHBW-Urkunde für Sie zum Download.

 

Weitere Infos zur dualen Hochschule 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Denken und Handeln

VERANTWORTUNG
Wir stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung: Ökologie, Soziales, Ökonomie und Qualität sind die Basis unseres unternehmerischen Handelns.

UMWELT
Der Schutz von Umwelt und Klima und die Schonung von Ressourcen stehen bei allen Unternehmensprozessen und Geschäftstätigkeiten im Fokus.

ÖKONOMIE
Wir wollen Wachstum, aber nicht um jeden Preis: Langfristiger Erfolg ist uns wichtiger als kurzfristige Gewinnmaximierung.

KUNDEN
Unsere Kunden stellen wir durch qualitativ hochwertige Produkte, faire Preise, Innovation und überzeugenden Service zufrieden.

MITARBEITER
Unsere Mitarbeiter sind das höchste Gut: Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch gegenseitiges Vertrauen, Respekt und die Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg.

PRODUKTE
Unser Anspruch ist es, Produkte herzustellen, die über einen hohen Qualitätsstandard verfügen, im Design begeistern, aus konfliktfreien Rohmaterialien hergestellt werden und einen fairen Preis haben.

GESELLSCHAFT
Durch unsere Zusammenarbeit mit anerkannten Organisationen unterstützen wir aktiv Ideen und Projekte zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung.

KOMMUNIKATION
Wir treten in Dialog mit allen Stakeholdern und sprechen transparent, ehrlich und regelmäßig über unsere Ziele, Leistungen und Maßnahmen.

LIEFERANTEN
Wir arbeiten langfristig und partnerschaftlich mit unseren Lieferanten zusammen und fördern auch bei ihnen nachhaltiges Handeln.
 

  

 

PRESSE-MELDUNGEN

PZ-Pforzheimer-Zeitung

18.02.2017   I    GERD LACHE | PFORZHEIM

 

„Wir lieben und leben Ketten“

PZ-Serie „Gold im Blut“: Schofer Germany setzt auf den Produktionsstandort Pforzheim und agiert mit dem Vertrieb auf internationalen Märkten.

Heute nennt man sie Innovatoren. Als Eugen Schofer 1904 in Pforzheim seine erste mechanische Werkstatt gründet, da ist noch die Rede vom „Diftele“ – also von einem, der an Lösungen tüftelt und Neues entwickelt. Der damals 24-jährige Firmengründer stellt anfangs Präge- und Stanzwerkzeuge her. Der Tüftler in ihm lässt nicht lange auf sich warten. Eugen Schofer entwickelt automatische Ringgeflechts- und Strickgeflechtsmaschinen.

Schofer Germany gehört 113 Jahre später zu den weltweit führenden Schmuckkettenherstellern im mittleren und hochwertigen Produktsegment und ist nach eigenen Angaben der größte Betrieb dieser Art in Pforzheim. Und noch immer bestimmen Innovationen das Geschäft. Rund 500 automatische Maschinen – viele aus eigener Fertigung – produzieren das Kernprodukt Ketten, beispielsweise Ankerketten aus Draht oder Schlangenketten aus Bandmaterial. Daneben pflegt Schofer die traditionelle Handarbeit. Außerdem gehören Komponenten wie Schmuckschließen zum Portfolio. 95 % der Schofer-Ware wird am Standort Pforzheim produziert.

Aus mehr als 1000 unterschiedlichen Modellen in Gold, Platin und Silber sowie Messing, Stahl und Titan können die Kunden auswählen. Individuelle Anforderungen werden ebenso erfüllt. Zu den Abnehmern zählen große bekannte Namen, etwa international agierenden Luxuskonzerne. Die Exportquote: deutlich über 90 Prozent. Neben Europa seien auch USA und Asien wichtige Märkte, sagt Mathias Kohlhammer. Der geschäftsführende Gesellschafter repräsentiert die vierte Unternehmergeneration. Apropos USA: Hat er keine Sorge wegen Trumps „America first“-Wirtschaftspolitik? Nein, gibt sich Kohlhammer gelassen. Die amerikanischen Kunden des Schmuckkettenherstellers ließen sich deshalb nicht von Bestellungen abhalten, ist er sicher. Indes: Nicht überall, wo Schofer drin steckt, steht auch Schofer drauf. Soll heißen: das Pforzheimer Unternehmen ist stark im OEM-Geschäft aktiv (Original Equipment Manufacturer). Das bedeutet: ein Hersteller kauft Komponenten, vertreibt diese aber unter seinem eigenen Logo (Branding). „Unser OEMAnteil beträgt rund 60 Prozent“, sagt Kohlhammer. Vor allem dank dieses Segments habe Schofer im vergangenen Jahr ein zwölfprozentiges Wachstum erzielt. Deshalb: „OEM wollen wir weiter ausbauen.“ Geliefert wird Meterware genauso wie fertig konfektionierte Ketten. Neben dem OEM-Anteil entfallen zehn Prozent des Geschäfts auf Juweliere, der Rest geht an weiterverarbeitende Hersteller und an den Großhandel. Zu einem kleinen Teil werden auch Goldschmiede beliefert. Kohlhammer: „Wir wollen die Kreativen fördern.“

Das Attribut kreativ kann auch dem Pforzheimer Traditionsunternehmen zugeschrieben werden. „In Zusammenarbeit mit Zulieferern sind wir stark in der Oberflächenbeschichtung“, sagt Prokurist Frank Gerlich. Schofer nutze Spezialisten im Pforzheimer Raum, um Ketten in jedem beliebigen Farbton zu lackieren oder mit PVD zu beschichten. PVD steht für Physical Vapour Deposition und ist eine physikalische Gasphasenabscheidung. Präsentiert werden die Produkte des Unternehmens auf Messen in Hongkong, den USA, der Schweiz und Italien sowie auf der Modemesse in Paris. Nach der Zukunft befragt, ist für Mathias Kohlhammer die Antwort klar: „Wir wollen unsere Kräfte und Investitionen auf Pforzheim konzentrieren und damit eine langfristige Sicherung der Arbeitsplätze gewährleisten. So wurde in den vergangenen Jahren intensiv am Standort investiert.“ Die Ausbildung junger Menschen habe einen hohen Stellenwert, „schließlich sind gut ausgebildete Mitarbeiter das Herz jeder Firma“. Unterdessen hat der zweitgrößte Kettenhersteller, der mit über 90 Mitarbeitern in Deutschland auch zu den zehn größten Schmuckproduzenten zählt, in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte einige Höhen und Tiefen durchlaufen.

Rückblick: Tragisch im Jahr 1960 der Tod von Walter Schofer im Alter von 52 Jahren. Der Diplom-Ingenieur – jüngster Spross und Nachfolger des Firmengründers – baute die Firma nach dem Krieg wieder auf. Seine Frau Maya Schofer übernahm die Geschäfte. Einen deutlichen Auftrieb gab es ab 1970 mit dem Eintritt von Schwiegersohn Axel Kohlhammer. Er trieb die Internationalisierung voran und etablierte das Unternehmen auf den Weltmärkten. Bis 1980 lag der Produktionsschwerpunkt auf Ketten und Geflecht aus Bandmaterial in überwiegend unedlen Metallen. Insbesondere mit derÜbernahme der Kettenproduktion von „Kollmar + Jourdan“ aus einem Firmenverkauf erhielt Schofer wertvolles Know-how und Drahtkettenmodelle sowie qualifizierte Mitarbeiter. Monika Kohlhammer, Mutter des heutigen Geschäftsführers, trat ins Unternehmen ein und leitete den Neuerwerb. Mit dem Eintritt von Diplom-Kaufmann Mathias Kohlhammer im Jahr 1997 gab es eine tiefgreifende Neuausrichtung in den Bereichen Organisation, EDV und Marketing. Dann 2009: ein Schicksalsjahr. Im Zuge der Lehman-Krise kam das Unternehmen insTrudeln. Der Neustart gelang 2010 mithilfe von Investoren. Gesellschafter heute sind die Familien Kohlhammer (53,33 Prozent) und Lupus (ehemaliger famila-Eigentümer, 46,67 Prozent). Und längst dominiert wieder der Wahlspruch: Schofer Germany – wir lieben und leben Ketten.


Der komplette Bericht mit Bildern hier zum Download

 

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